Start Schüssler Salze

Der Oldenburger Arzt Dr. Wilhelm Heinrich Schüßler (auch ihn nenne ich nur, damit der Leser die Methode nachvollziehen kann) lebte von 1821 bis 1898. Er war ein Anhänger von Samuel Hahnemann und hat als Arzt seine Patienten vor allem homöopathisch behandelt. Allerdings war ihm die Auswahl der richtigen Mittel zu aufwendig - obwohl es damals „nur“ 200 Mittel gab. Heute sind es weit über 3000!

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Unter dem Einfluss der Virchow’schen Entdeckung, dass der menschliche Körper aus Zellen besteht und dass die Zelle die wesentliche Einheit im Körper ist und deren gestörte Funktion zu Beschwerden und Krankheiten führt, begann er mit eigenen Überlegungen. Dabei glaubte er festgestellt zu haben, dass alle Körper aus den gleichen Mineralstoffen zusammengesetzt seien - je nach Organ in unterschiedlichen Konzentrationen. Er beobachtete, welche Beschwerden durch einen Mangel an Mineralstoffen in den Körperzellen hervorgerufen werden sollen. Und er entwickelte eine Methode, mit der dieser Mineralstoffmangel in den Zellen und damit in den Körperorganen behoben werden kann. Er bezeichnete diese Behandlungsmethode mit ursprünglich 12 heilenden Mineralsalzen als Biochemie, denn bios bedeutet Leben und chemie bedeutet Wissenschaft der Elemente.

Biochemische Präparate werden in aller Regel vom Gesetzgeber als Homöopathika eingestuft. Insofern gilt die Anmerkung zur Schulmedizin auch für diese Arzneimiittelgruppe.